Brigitt Bürgi
1955 in St. Gallen geboren, Kindheit und Jugend in St. Gallen, 1973-74 Auslandjahr in den USA. Studium der Psychologie an der Universität Zürich, Vikariate an Schulen, Spitälern und Heimen. Politisches Engagement für studentische und feministische Anliegen. Ab 1979 Musikstudium in Luzern an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik, Abschluss als Klavierlehrerin, bis 1999 Klavierunterricht, u.a. in Luzern und Winterthur, 1986-89 Keyborderin in Jazzformationen.
Ab 1987 gestalterische Arbeit vorerst im textilen Bereich, Atelierausstellungen in Luzern und Zürich. Ab 1990 Atelier als bildende Künstlerin in Uster, Objekte und Rauminstallationen, u.a. „Zwölf Fahnen für das Leben", „Zauberberg", Beginn fotografischer Arbeiten, 1998-2000 Atelier an der Räffelstrasse in Zürich, weitere installative Arbeiten, u.a. „Sechs Türen zur Anderswelt". Ausstellungen ab 1987 in Luzern (Industriestrasse), Winterthur (Gewerbemuseum), Zürich (Züspa Hallen, GZ Bachwiesen, Atelier Räffelstrasse), Männedorf (Tagungshaus Boldern), Uster (Villa am Aabach). Wohn- und Arbeitsstationen: Luzern, Hitzkirch (LU), Zürich, Winterthur, Uster, Eglisau, Weiningen (ZH).
1996-1998 Ausbildung zur Ritualgestalterin in der Schweiz, in Deutschland und den USA, u.a. bei Luisa Francia und Starhawk. Selbständige Tätigkeit als Ritualleiterin. Workshops, offene Rituale im öffentlichen Raum in Zürich und Winterthur, künstlerische Performances, u.a. „beschreiblich weiblich" im Kunstmuseum St. Gallen (1997).
1999/2000 Reisen nach New Mexico, fotografische Arbeiten, Werkbuch „Vom Kriechen und Fliegen".
Ab 2000 Tätigkeit als Kunstvermittlerin. Entwicklung und Aufbau des Konzepts „The Power of Art" für Daros Art Education [1] im Zusammenhang mit der Eröffnung von Daros Exhibitions im Löwenbräuareal Zürich und im Auftrag der Avina Stiftung. Realisation von komplexen Vermittlungskonzepten zur Eröffnungsausstellung „Warhol, Polke, Richter" [2] und der Folgeausstellung „Nauman, Kruger, Jaar" [3].
Ab 2001 Übersiedelung nach Hitzkirch (LU) und Tätigkeit für das Kunstmuseum Luzern. 2001-03 Projektleiterin des Pilotprojekts „Treffpunkt Kunst" [4] des Kunstmuseums Luzern, welches die Entwicklung und Aufgleisung eines integralen Vermittlungskonzepts des Kunstmuseums Luzern bezweckte. Ko-Kuratorin (mit Peter Fischer) der Ausstellungen im Kunstmuseum Luzern „Another World. Zwölf Bettgeschichten" [5] (2002), „me & more" [6] (2003), „A Kind of Magic. The Art of Transforming" [7] (2005).
2002 bis 2010 Dozentin der Abteilungen "Theorie" und "Kunst & Vermittlung" der Hochschule Luzern - Design & Kunst (vormals Hochschule für Gestaltung und Kunst HGK Luzern), 2008 bis 2010 Dozentin für die neue Masterausbildung der Hochschule Luzern - Design & Kunst (Master of Art in Public Spheres und Master of Art in Art Teaching).
Ab 2005 Atelier im alten Schulhaus Sulz (LU).
2008 bis 2010 Senior Consultant für das Entwicklungsprojekt „Kompetenzzentrum für Kunstvermittlung" [8] des Kunstmuseums Luzern.
Ko-Kuratorin der Jubiläumsausstellung "LEBENSZEICHEN - Altes Wissen in der zeitgenössischen Kunst" [9] (14. August bis 21. November 2010) im Kunstmuseum Luzern.
2010 Einzelausstellung "Fingerprints" [10], Galerie f5, Luzern.
2010 Einzelausstellung "Strukturen" [11] (mit Barbara Stirnimann), Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil.
2011 Einzelausstellung "Broken Landscape", Galerie DAS DING, Luzern (6. bis 26. November).
2012 Vorbereitung einer grossen Einzelausstellung im KKLB, Kunst und Kultur im Landessender Beromünster, 2013
[1] www.daros.ch/ARTed/FLASH/art_art1_g_f.html
[2] www.daros.ch/ARTed/FLASH/art_pas_pow_g_f.html
[3] www.daros.ch/ARTed/FLASH/art_pas_nkj_g_f.html
[4] www.kunstmuseumluzern.ch/kunstverm/treffpunkt.php
[5] www.kunstmuseum-luzern.ch/pg/fr/main/ausst1c.php
[6] www.kunstmuseum-luzern.ch/archiv/ausstmemore.php
[7] www.kunstmuseumluzern.ch/archiv/index.html?http://www.kunstmuseum-luzern.ch/pg/fr/main/ausstmagic.php
[8] www.kunstmuseumluzern.ch/kunstverm/kompetenz.php
[9] www.kunstmuseumluzern.ch/archiv/index.html?lebenszeichen/index.php